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UpBeat Hohenlohe 2017 – das Bandfestival

Karten unter 07940-18348, www.reservix.de und www.hohenloher-kultursommer.de

Letztes Jahr hat sich das Festivalkonzept vollständig auf die Landesgartenschau in Öhringen verlegt. Dieses Jahr finden die Workshops und Konzerte wieder im gewohnten Format statt. In drei Terminblöcken mit jeweils Freitag und Samstag kommen junge Bands aus dem weiten Feld der wachsenden deutschen Bandszene nach Hohenlohe. An drei kooperierenden Schulen bieten die jungen Musiker in Werkstatt-Konzerten den Schülerinnen und Schülern live Musikunterricht zum Anfassen und veranschaulichen das Musizieren miteinander sowie das Improvisieren und allgemeine Aspekte der Geschichte des Jazz.

Anschließend führen die Profis Bandcoachings und Workshops mit den Schulbands durch. Am Ende der beiden Tage steht dann ein gemeinsames, öffentliches Konzert der Schüler- und der Profibands an.

Unterstützt wird das Projekt von der Sparkasse Hohenlohekreis und den Firmen Paul Kleinknecht GmbH & Co. KG Kupferzell sowie der Adolf Würth GmbH & Co. KG.

Künstlerischer Leiter ist auch dieses Jahr Saxophonist Johannes Ludwig aus Köln, der in Osterburken aufgewachsen ist. Die Organisation findet in Zusammenarbeit mit dem Ganztagsgymnasium Osterburken statt.

Marcus Meyer, Geschäftsführer der Kunststiftung Hohenlohe
Johannes Ludwig, künstlerischer Leiter von UpBeat Hohenlohe

Bands

Jilman Zilman
Mengamo Trio
Hot Club de Cologne

Die Band Jilman Zilman des Augsburger Schlagzeugers Tilman Herpichböhm besteht seit 2010, gewann den zweiten Preis beim internationalen Jazzwettbewerb Burghausen 2013 sowie den ersten Preis beim ersten LAG-Jazz-Preis Bayern 2014. Im September 2014 wurde in Kooperation mit BR Klassik das zweite Album der Band beim Augsburger Label In gute Hände auf Vinyl released. Wo Bebop und Klezmer sich die Hände reichen, ist Jilman Zilman zu Hause. Das Quartett beeindruckt nicht nur durch seine außergewöhnliche Besetzung mit zwei Altsaxophonen, Kontrabass und Schlagzeug, sondern umso mehr durch virtuos vorgetragene kompositorische Einfachheit.
Die Saxophonisten Julian Bossert und Johannes Ludwig sowie Peter Christof am Bass verleihen Herpichböhms Stücken seit Sommer 2010 die passenden Klänge, um mal friedlich und verspielt, mal wild und aufbrausend die Hörknospen der Zuhörer auf besondere Art herauszufordern, ganz wie seine großen Einflussgeber, das Ornette Coleman Quartett und John Zorns Masada.

‘Mengamo’ feiert das Ungezähmte. Rhythmisch komplex, risikobereit, immer in Interaktion und mit der gleichen Liebe zu opulentem Sound wie zum eingängigen Song entfachen die drei gefragten Musiker der Kölner Szene jede Menge Feuer.

Das Trio, 2012 gegründet und nicht zuletzt durch Auftritte im legendären Kölner „Stecken“ geformt, besticht durch die Kombination der eingespielten Rhythmusgruppe Sebastian Scobel (org) / Thomas Sauerborn (dr) und der mitreißenden Solo-Linien des Ausnahmegitarristen Philipp Brämswig. Alle drei tragen mit ihren Kompositionen und ungebremster Spielfreude zum Trio-Sound bei.

Auf ihrer Debüt-CD „The One“ (FLOATmusic) vereint das Trio eigene Titel mit ausgefeilten Arrangements von Songs des englischen Singer-Songwriters Nick Drake und US-Gitarristen-Legende Bill Frisell. Elektronische Klanglandschaften, Progressive-Rock-Anleihen und energetisches Free-Fusion-Spiel bezeugen das breite klangliche Spektrum. Und doch handelt es sich „nur“ um drei Musiker, „die wie Einer spielen, aber wie dunkle Hundert klingen.“ (Peter Mußler)

Man mag dabei an Emerson, Lake & Palmer denken, an John Lord, Dr. Lonnie Smith oder das Wayne Krantz Trio. Man mag sich an Zeiten erinnern, wo Gitarren-Soli nie unter 5 Minuten dauerten und sich Singer/Songwriter mit Free Jazzern und Funk-Größen das Festival-Mikro in die Hand gaben. Daran mag man denken, oder man hört diesen Geist im neuen Gewand:

„Das Mengamo Trio erschließt neue Soundwelten. Ich bin fasziniert von der musikalischen Kraft dieser Band, ihrer Kompositionen und ihres Spiels. Can´t wait to hear them burning!“

(Werner Neumann)

Wie der Name bereits andeutet, steht beim “Hot Club De Cologne“ Gypsy-Jazz auf dem Programm. Betrachtet man die verschiedenen musikalischen Wurzeln der Mitglieder, wird jedoch schnell klar, dass es hier um mehr geht als um eine bloße “Stilkopie” Reinhardts.

Da diese Musik eine lange Tradition hat und wie kaum eine andere Stilrichtung des Jazz so eng an einen Personenkult gebunden ist, stellen sich die vier Kölner Musiker nun der Herausforderung, das musikalische Erbe Django Reinhardts so weiterzuführen, dass der Zuschauer heute, genau wie vor 80 Jahren, in den Genuss einer lebendigen und virtuos gespielten Musik kommt und dabei gleichzeitig vier junge, individuelle Musiker mit frischen Ideen und vielseitigen Einflüssen erlebt.

Aus diesem Grund enthält das Programm nicht nur geschickt arrangierte Klassiker aus dem Repertoire Django Reinhardts, sondern auch modernere Jazz-Standards und Eigenkompositionen, was ein Konzert mit den Musikern des Hot Club De Cologne immer wieder zu einem abwechslungsreichen, spannenden und anspruchsvollen Erlebnis werden lässt.

Locations

Programm

6. Mai

Jilman Zilman

19 Uhr, Rittersaal Schloss Kirchberg
Vorgruppe: Schülerband des Albert Schweitzer Gymnasiums Crailsheim

5./6. Mai
Werkstattkonzert und Workshop am Albert Schweitzer Gymnasium Crailsheim

13. Mai

Mengamo Trio

19 Uhr, Alma-Würth-Saal, Künzelsau-Gaisbach
Vorgruppe: Schüler-Band des Ganerben-Gymnasiums Künzelsau

12./13. Mai
Werkstattkonzert und Workshop am Ganerben-Gymnasium Künzelsau

20. Mai

Hot Club de Cologne

19 Uhr, Zuhau-Keller, Kloster Schöntal
Vorgruppe: Gypsy-Swing Band des Ganztagsgymnasiums Osterburken

19./20. Mai
Werkstattkonzert und Workshop am Ganztagsgymnasium
Osterburken

Förderung

Kulturstiftung Hohenlohe

UpBeat Hohenlohe 2016 ist eine Veranstaltung der Kulturstiftung Hohenlohe. Das Festival wird gefördert durch die Sparkasse Hohenlohekreis in Künzelsau, die Firma Würth und die Firma Kleinknecht.

Eine Kooperation mit dem Ganztagsgymnasium Osterburken.

 

Sparkasse Hohenlohekreis
Würth
Paul Kleinknecht
Ganztagsgymnasium Osterburken